Der Prozess von der Markenidentität zum Corporate Design

Das Corporate Design ist bitte nicht zu verwechseln mit der Corporate Identity (CI). Dein Corporate Design ist die visuelle Übersetzung deiner Marke. Deine Corporate Identity hingegen ist – wie der Name schon sagt – die gesamte Identität deiner Marke – nicht nur ein Logo, ein Foto, eine Website oder eine Broschüre – sondern das Gesamte! Deine CI entspricht dem Selbstbild deiner Marke – im Gegensatz zum Fremdbild, dem Corporate Image. Aber jetzt genug mit den Corporate-Begrifflichkeiten.

Wichtig ist, dass du weißt, was alles zu deiner CI gehört:

🔸deine Unternehmenskultur, also das Verhalten von dir und eventuellen Mitarbeitern gegenüber Kunden, (anderen) Mitarbeitern, Lieferanten, etc.

🔸deine gesamte Kommunikation, also intern und über Kommunikationskanäle nach außen

🔸deine Unternehmensphilosophie (Die hast du, oder?), deine Werte, Normen, etc. – Warum tust du eigentlich, was du tust?

🔸Dein Corporate Design, dein Hausstil, die visuelle Erscheinung deiner Marke gehört selbstverständlich auch zum CI.

Bevor du oder ein Grafiker aber damit anfangen, dein Marken-Aussehen zu entwickeln, ist es wichtig, dass du weißt, welche Botschaft, welches Gefühl, welche Kernwerte du damit transportieren möchtest. „Warum tust du, was du tust?“, ist meiner Meinung nach die wichtigste Frage überhaupt. Deswegen bin ich auch begeistert von Simon Sineks Theorie „Start with Why“. Sinek entdeckte, dass alle inspirierenden Führungspersönlichkeiten und Marken, etwas gemeinsam haben. Sie vermitteln zuerst, warum sie etwas tun und woran sie glauben. Wie sie das machen, und was sie machen, ist dann nur mehr ein Ausdruck dafür, woran sie glauben. „Die Menschen kaufen nicht, was du tust, sie kaufen, warum du es tust.“

Ich werde sicher noch öfter über Sineks Theorie berichten, wenn du dich aber jetzt schon weiter inspirieren lassen möchtest, dann schau dir doch einfach mal dieses Video über Sineks goldenen Kreis an: https://www.youtube.com/watch?v=qp0HIF3SfI4&t=248s.

Zurück zu deinem Hausstil, deinem Corporate Design. Wenn du also weißt, was dein warum ist, und was du damit transportieren möchtest, kann dein Grafiker mit dem Übersetzen deiner Markenidentität in dein Marken-Aussehen beginnen. Aber was gehört dann eigentlich alles zum Corporate Design, und was möchtest du in einem Manual festlegen?

Ich würde sagen, dass das alles auf jeden Fall dazu gehört:

🔸dein Logo und verschiedene Logovarianten mit Anwendungsempfehlungen

🔸das Farbsystem: die Primärfarben und Sekundärfarben und evtl. Akzentfarben

🔸die Typografie.

Dazu kann man die Bildsprache, das Layoutprinzip für verschiedene Formate und Medien und vieles mehr festlegen. Kläre im Vorhinein mit deinem Grafiker ab, was du in deinem Manual festlegen möchtest und besprich gleichzeitig, wie flexibel du danach noch bist. Dein Manual kann sich mit der Zeit natürlich auch noch weiter entwickeln. Das Wichtigste ist aber nach wie vor, nie zu vergessen warum du tust, was du tust. Solange du das immer ausstrahlst und mittransportierst, kannst du nicht viel falsch machen.

Viel Spaß bei deinem Entwicklungsprozess!

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